Gut gerüstet für den biologischen Garten

Was sind die wichtigsten Arbeitsgeräte, die wirklich jeder Gärtner von Anfang an braucht? Auf diese Frage finden Sie hier Antwort. Und Ideen dafür, wie Sie Ihren Garten nicht nur biologisch, sondern auch ganz nachhaltig bewirtschaften können.

Grundlegendes Handwerkszeug

Wenn Sie nur ein paar Kräutertöpfchen oder Blumen auf dem Balkon haben, kommen Sie auch ohne spezielles Werkzeug und mit Ihren Händen zurecht. Aber für den kleinen Garten lohnt sich die Anschaffung einer Basisausrüstung, die aus folgenden Werkzeugen besteht:

  • Gartenschere
  • Gartenhandschuhe
  • eine Handgabel oder ein Häckchen mit Breitblatt
  • Pflanzenkelle
  • Gießkanne

Für das größere Beet im Garten brauchen Sie zusätzlich die folgende Mindestausstattung an Geräten:

  • eine große Gießkanne oder einen Gartenschlauch
  • Grabegabel
  • Grubber
  • Hacke
  • Schaufel
  • Sauzahn

Das passende Töpfchen

Für den Garten-Neuling gibt es vieles, was er anfangs besorgen muss. Töpfe und Kübel gehören nicht unbedingt dazu, wenn Sie erfinderisch sind. So gibt es in jedem Haushalt mit Sicherheit ausrangierte Dinge, die sich zum Pflanzgefäß umfunktionieren lassen: Alte Gießkannen, Porzellangefäße, Eimer, Körbe etc. ─ da sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Das macht Ihren Garten ganz individuell und ist noch dazu ökologisch sinnvoll. Wichtig ist nur eines: Jedes Gefäß braucht ─ im Fall der Fälle selbst gebohrte ─ Wasserabzugslöcher, damit sich keine Nässe stauen kann.

Für das Vorziehen von empfindlichen Pflanzen auf der Fensterbank gibt es spezielle Aussaattöpfe und Untersetzer zu kaufen. Aber auch in diesen Fall lässt sich bereits Vorhandenes neu nutzen. Eierkartons eignen sich hierfür wunderbar, denn Sie können sie einfach zusammen mit dem Setzling verpflanzen, weil sie biologisch abbaubar sind. Und was wirklich jeder zu Hand hat, sind Plastik-Schalen vom Gemüsekauf, Joghurtbecher und Tetrapaks (einfach aufschneiden!), die sich ebenfalls als Gefäße zum Vorziehen für die Setzlinge verwenden lassen.

Ohne Erde und Wasser geht nichts

Samenkörner müssen auf fruchtbaren Boden fallen, damit sie wachsen können. Da die Auswahl der richtigen Erde für den biologischen Garten besonders wichtig ist, haben wir dazu alle wesentlichen Informationen unter Erde und Kompost für Sie zusammengetragen. Und: Wenn Sie die Möglichkeit haben, Regenwasser zum Gießen zu sammeln, dann stellen Sie dafür eine Tonne auf. So können Sie wertvolles Trinkwasser sparen und Ihren Garten ganz nachhaltig bewässern. Denken Sie daran, die Regentonne mit einem Gitter oder einem Deckel abzudecken. Denn ansonsten kann sie zu einer lebensgefährlichen Falle für Eichhörnchen und andere Tiere werden.

Und zum Schluss noch ein Tipp für alle Online-Shopper: Ob Sie einen Sauzahn (ein Bio-Gartengerät zur Bodenlockerung), Töpfe, Zimmergewächshäuser oder sogar Jungpflanzen von einem biologischen Anbauverband suchen – eine hilfreiche Adresse im Internet für das biologische Gärtnern ist zum Beispiel der Biogartenversand des Bioland-Hof Jeebel.

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