Geschenke aus deinem Garten

Wenn deine Pflanzen alt genug sind, ist es Zeit für die Ernte. Wie das geht? Was du darüber wissen solltest? Und was du mit deiner Ernte machen kannst? An dieser Stelle findest du die Antworten auf diese Fragen.

Radieschen mit roten Backen

Radieschen kannst du bereits nach rund zwei Monaten ernten. Sei lieber ein bisschen vorsichtig und zieh schon einige Tage früher eine Pflanze mit besonders großen Blättern heraus. Erntest du die Radieschen nämlich zu spät, schmecken sie holzig und pelzig. Um das Radieschen zu probieren, musst du ein paar Vorbereitungen treffen. Nimm erst einmal die Blätter in die eine und die Wurzelknollen in die andere Hand und entferne die Blätter mit einer drehenden Bewegung. Wasche die kleinen Gemüsezwerge in kaltem Wasser ab. Dann musst du die Wurzelhärchen und auch den Blattansatz abschneiden. Jetzt kannst du reinbeißen. Wenn es schmeckt, kannst du gleich die anderen Radieschen ernten. Radieschen schmecken übrigens im Salat oder zu einem belegten Brot. Die knackigen Knollen sind aber auch einfach zwischendurch lecker!

Wenn die Sonnenblume strahlt

Die Zwergsonnenblumen blühen nach rund drei Monaten. Erst nach der Blüte, wenn sich die Körner schwarz gefärbt haben, sind sie reif. Schneide den Blütenkopf ab und lass ihn trocknen. Wenn er trocken genug ist, kannst du die Samen mit den Fingern herausholen. Jetzt ist die Frage, was du mit ihnen machen möchtest. Du kannst deine Ernte an Sonnenblumenkernen weiterschenken – die Vögel werden sich im Winter über das Futter freuen. Oder du sammelst die Kerne und behältst sie selbst. Dann hast du schon neue Samen für das nächste Jahr. Du kannst die Sonnenblumenkerne auch selber essen, dazu musst du aber die Schale weg machen. Wenn deine Sonnenblume im Freien wächst, solltest du die Köpfe der Sonnenblumen mit einem Netz abdecken. Sonst fallen die Kerne auf den Boden oder werden von den Vögeln gegessen.

Leckere Erbsen

Nach etwas mehr als zwei Monaten beginnt die Ernte, das heißt nun kannst du die Schoten pflücken, aufbrechen und die kleinen Erbsen herauslösen. Ein paar davon kannst du gleich zur Seite legen – als Saat für das nächste Jahr. Der Rest kommt ins Töpfchen – zum Beispiel um eine leckere Erbsenuppe daraus zu kochen.

Übrigens: Die Erbsenpflanze selber darf im Boden bleiben! Zumindest ihr Wurzelwerk, denn das versorgt den Boden mit Nährstoffen.

 

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