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Mittels Auslese und Kreuzung von Pflanzen, die widerstandsfähigere, ertragsreichere oder schmackhaftere Sorten hervorbrachte, schuf der Mensch die Basis für die moderne Landwirtschaft – durch Züchtung.
Agro-Gentechnik führt zu einem Verlust von Vielfalt. Zum einen, weil die Industrie wegen der enormen Entwicklungskosten nur einige wenige transgene Sorten auf den Markt bringt und obendrein ein Interesse daran hat, dass die konkurrierenden alten Sorten vom Markt verschwinden.
Über zehntausend Jahre war es gute landwirtschaftliche Tradition, dass Bauern einen Teil ihrer Ernte als Saatgut zurückbehielten, um es in der nächsten Saison wieder auszusähen. Dieser sogenannte Nachbau setzt allerdings samenfeste Sorten voraus.
Um unabhängig von Hybridsorten zu werden, setzen ökologische Züchter seit mehr als 20 Jahren all ihre Energie daran, samenfeste Sorten zu erhalten und neue biologische Sorten zu züchten.
Wer eine Erfindung macht, kann diese patentieren lassen. Das gibt dem Erfinder das Recht, seine Idee für einen bestimmten Zeitraum kommerziell zu nutzen und damit Geld zu verdienen. Das Sortenschutzgesetz ist eine Art Patentrecht für Pflanzen.
Auch 2013 sind wieder die beliebten Saatgut-Tütchen von Vielfalterleben zu haben: Sie sind ab sofort in den Alnatura Super Natur Märkten, bei dm-drogerie markt, BUDNI und im Onlineshop der Deutschen Wildtier Stiftung erhältlich.
Wer die Samenkörner des Vielfalterleben-Saatgutes kauft und aussät, kann nicht nur Kräuter ernten und sich an Blumen erfreuen.