Bewusst machen
Vielfalt und Saatgut
Wer Gutes wachsen lassen möchte, braucht gute Saat. Dass es diese gibt, ist allerdings alles andere als selbstverständlich. Denn: Geschmack und Vielfalt spielen in der industrialisierten Landwirtschaft eine Nebenrolle. Bereits heute gelten 90 Prozent der über die Jahrtausende entwickelten Kulturpflanzen als verloren. Neue, biologisch gezüchtete Sorten unterstützen ein vielfältiges Pflanzenspektrum.
Züchtung versus Gentechnik
Mittels Auslese und Kreuzung von Pflanzen, die widerstandsfähigere, ertragsreichere oder schmackhaftere Sorten hervorbrachte, schuf der Mensch die Basis für die moderne Landwirtschaft – durch Züchtung.
Beitrag lesenVerlust von Vielfalt
Agro-Gentechnik führt zu einem Verlust von Vielfalt. Zum einen, weil die Industrie wegen der enormen Entwicklungskosten nur einige wenige transgene Sorten auf den Markt bringt und obendrein ein Interesse daran hat, dass die konkurrierenden alten Sorten vom Markt verschwinden.
Beitrag lesenSamenfeste Sorten versus Hybridsorten
Über zehntausend Jahre war es gute landwirtschaftliche Tradition, dass Bauern einen Teil ihrer Ernte als Saatgut zurückbehielten, um es in der nächsten Saison wieder auszusähen. Dieser sogenannte Nachbau setzt allerdings samenfeste Sorten voraus.
Beitrag lesenSaatgut ist Kulturgut
Um unabhängig von Hybridsorten zu werden, setzen ökologische Züchter seit mehr als 20 Jahren all ihre Energie daran, samenfeste Sorten zu erhalten und neue biologische Sorten zu züchten.
Beitrag lesenDas Sortenschutzgesetz
Wer eine Erfindung macht, kann diese patentieren lassen. Das gibt dem Erfinder das Recht, seine Idee für einen bestimmten Zeitraum kommerziell zu nutzen und damit Geld zu verdienen. Das Sortenschutzgesetz ist eine Art Patentrecht für Pflanzen.
Beitrag lesenZukunft säen ─ Das Vielfalterleben-Saatgut
Auch 2013 sind wieder die beliebten Saatgut-Tütchen von Vielfalterleben zu haben: Sie sind ab sofort in den Alnatura Super Natur Märkten, bei dm-drogerie markt, BUDNI und im Onlineshop der Deutschen Wildtier Stiftung erhältlich.
Beitrag lesenGut ernten und Gutes tun
Wer die Samenkörner des Vielfalterleben-Saatgutes kauft und aussät, kann nicht nur Kräuter ernten und sich an Blumen erfreuen.
Beitrag lesenFilm: Wie kommt das Saatgut in die Tüte?
Das Saatgut der Aktion Viefalterleben stammt von der Bingenheimer Saatgut AG. Diese handelt ausschließlich mit ökologischem Saat- und Pflanzgut und unterstützt Saatgutvermehrer und -züchter bei Erhalt und Neuentwicklung samenfester Sorten. Der Film erklärt den aufwendigen Prozess der Saatgutaufbereitung.
Beitrag lesenVielfalt und Landwirtschaft
Die moderne Agrarindustrie setzt auf Monokulturen, Sorteneinfalt, intensive Landwirtschaft und den weltweit zunehmenden Einsatz von Agro-Gentechnik. Die ökologische Landwirtschaft aber zeigt, dass es auch anders geht.
Mit der Natur im Einklang
Kerngedanke des Bio-Landbaus ist das Wirtschaften im Einklang mit der Natur in einem möglichst geschlossenen Stoffkreislauf.
Beitrag lesenEin nachhaltiger Kreislauf
Die Grundidee des ökologischen Landbaus ist ein Stoffkreislauf, der sich in einem möglichst geschlossenen Betriebskreislauf ausdrückt. Der Bio-Landwirt arbeitet so, dass auf seinem Hof ein Gleichgewicht zwischen Tieren, Menschen, Boden und Pflanzen besteht.
Beitrag lesenVielfalt und Bienen
Bienen gibt es vermutlich schon seit 100 Millionen Jahren. Sie liefern uns nicht nur Honig, Wachs und Pollen. Erfahren Sie mehr darüber, warum die Pollensammler und Blütenbestäuber ein so wichtiges Glied im Kreislauf unseres Ökosystems sind. Und warum der Verlust an Vielfalt auch die Bienen bedroht.
Bienen in Not!
Bienen und andere Pollenbestäuber finden heute oft nicht mehr genug Nahrung. Das liegt vor allem an den intensiv bewirtschafteten landwirtschaftlichen Monokulturen. Diese entziehen vielen Pflanzen und Tieren die Lebensgrundlage in unserem Ökoystem – so auch den Bienen.
Beitrag lesenAgro-Gentechnik gefährdet Bienen
Agro-Gentechnik birgt erhebliche Risiken: für die Gesundheit der Menschen sowie für die Existenz von Bienen und Blütenbestäubern! Vor allem schadet sie der Vielfalt in unserem Ökosystem – mit schon heute nachweisbaren Folgen für die Tier- und Pflanzenwelt.
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